Alte Eiche am Weinberg Kleinmachnow
Ein Wäldchen, ein Stück ursprüngliche Bäke und die älteste Eiche von Kleinmachnow – das bietet das Naherholungsgebiet Weinberg. An einem warmen Tag bietet der Wald am Weinberg Schatten und ganzjährig findet man etwas Ruhe und Erholung. Allerdings ist der Verkehr – wie nirgends in der Gegend – ganz auszublenden.
Die direkte Nähe zum Machnower See macht den kleinen Wald zu einer schönen Spaziergangsalternative, zu der nur wenige Menschen hinfinden. Vermutlich wissen viele gar nicht von dem kleinen Pfad, der auch nur wenig auffällt.
In dem Naherholungsgebiet lässt sich ein kleines Gewässer, ein Stück ursprüngliche Bäke, erspähen, welches allerdings nicht mit dem majestätisch daliegenden Machnower See vergleichbar ist. Doch die Bäume geben etwas Ruhe und frische Luft für einen tiefen Atemzug.
Am Wegesrand steht eine Stieleiche mit der Nummer 454. Sie stellt ein imposantes Gewächs dar, das wahrlich ein Naturdenkmal ist. Die Eiche reichte vor wenigen Jahren noch 30 Meter hoch und hat einem Stammesumfang von etwa sieben Meter.
Eine Eiche hat durchaus das Potenzial für ein langes Leben. Ihre Lebenserwartung kann unter optimalen Bedingungen bei 1.000 Jahren liegen. Und auch dieser Baum hat seine Jugendtage längst hinter sich. Aber wie alt er genau ist, kann niemand sagen. Das Alter wird geschätzt. Im Internet kursiert eine Zahl von etwa 300 Jahren. Auf einer Tafel in der Nähe fand ich den Hinweis, dass der Baum rund 400 Jahre alt sein soll. Auf dem Schild neben dem Baum wird die Zahl 600 angegeben. Also habe ich bei der Gemeinde nachgefragt und dort schätzt man das Alter des Baums sogar auf 700 Jahre.
Doch der Zustand des betagten Baums ist schlecht und hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlimmert, so das Urteil der Gemeindeverwaltung. Seit 2017 kämpft der Baum ums Überleben. Er erlitt einen sogenannten Stämmlingsausbruch, was für den Baum ein dramatisches Erlebnis war.
Bei einem Sturm im August 2017 verlor der Baum einen Teil der Krone und damit auch einige Meter an Höhe. Daher wurde die Krone des Baums auch etwas gestutzt. Schon heute ist der Baum nicht mehr von dieser Erhabenheit, welche er einst vermittelte.
Der Baum erkrankte außerdem an Braunfäule. Dabei handelt es sich um eine Pilzinfektion, die das Kernholz des Baums bräunlich färbt. Die Trockenheit der vergangenen Hitzesommer setzten dem Baum zusätzlichen zu.
All die Faktoren deuten auf ein mögliches Ende dieses Naturdenkmals hin. Daher schaut Euch diesen alten Baum noch mal an, bevor er bald nicht mehr steht.
Vom Zehlendorfer Damm zieht sich ein kleiner Feldweg neben der Gärtnerei bis zur Bäke. Dem Pfad folgend kommt man zu dieser Stieleiche.
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